MARSCHKAPELLE MIT VIDEOGAME-CHOREOGRAPHIE

Die Marschkapelle der Ohio State University hat in der Halbzeitpause eines Football-Games eine Choreographie dargeboten, die diversen japanischen Videogames huldigt. Los geht’s mit “Space Invaders”, danach folgt “Pokémon”, wer erkennt die restlichen Games?

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PAMYU PAMYU TIME!

Kyary Pamyu Pamyu hatten wir bereits vor kurzem mit einem ihrer skurrilen Werbeclips vorgestellt, hier nun ein Musikvideo der Dame, das ganz gut zum Gruselmonat Oktober und zu Halloween passt: Kyary Pamyu Pamyu mit “Fashion Monster”!

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GENKI SUDO & WOLRD ORDER – PERMANENT REVOLUTION

Was hier auf den ersten Blick wie ein Werbevideo für eine neue Anzug-Kollektion oder ein Plädoyer für Sparkassenangestellte anmutet, ist in Wirklichkeit ein Beitrag zur Völkerverständigung. Und der stammt vom ehemaligen Mixed-Martial-Arts-Fighter Genki Sudo, der seit 2009 als Sänger, Texter und Choreograph für die Gruppe World Order aktiv ist. Der Beitrag ist als Reaktion auf die neuen Streitigkeiten zwischen den beiden chinesischen Republiken und Japan um die Senkaku/Diaoyu-Inseln anzusehen und bezieht zudem den Erzfeind  Korea ins Video mit ein. Die Aussage des Clips offenbart sich allerdings erst am Ende Videos mit den Worten “We are all one”. Ein schönes Video, die Musik ist allerdings zu vernachlässigen.

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HALLOWEEN JUNKY ORCHESTRA

In Japan hat sich unter dem Namen Halloween Chunky Orchestra eine Supergroup zusammengetan, die sich aus diversen J-Rock-Größen zusammensetzt. Mit von der Partie sind Hyde und K.A.Z. (Vamps), Acid Black Cherry, Daigo (Breakerz), Kyo (D’erlanger), Tommy February 6/Tommy Heavenly 6, Tatsurou (Mucc), Tsuchiya Anna, Aoki Ryuuji, Hitsugi (Nightmare), Aki (Sid), Rina (Scandal) and Wakeshima Kanon. Die einzelnen Musiker muss man nicht wirklich kennen, das Video zum Song “Halloween Party” kann sich aber durchaus sehen lassen und vermittelt gar einen Hand des Produzenten zur Ästhetik eines Tim Burton. Dies hier ist lediglich ein Teaser/Making of des Videos, das offiziell am 10. Oktober veröffentlicht werden soll.

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ANIMETAL USA

Hinter dem Namen Animetal USA verbirgt sich eine amerikanische Metal-Supergroup, deren Mitglieder allesamt Anime-Fans sind. Die Band versteht sich als Tribute zur gleichnamigen japanischen Band, die sich einst Mitte der neunziger Jahre gründete, inzwischen aber Geschichte ist. Animetal USA covern die Theme-Songs bekannter Animes in schnellen Metal-Versionen. Die Band besteht aus Ausnahmegitarrist Chris Impellitteri, dem ehemaligen Quiet Riot-, Whitesnake-, Ozzy Osbourne- und Dio-Bassisten Rudy Sarzo, dem ehemaligen Slayer-Drummer Jon Dette sowie ex-Loudness und Yngwie Malmsteen-Sänger Michael Vescera. Die Songs des Debüt-Albums wurden von Impellitteri und ex-Megadeth-Gitarrist Marty Friedman, adaptiert und arrangiert. Das zweite Album, schlichtweg „W“ betitelt, ist vor kurzem über Sony Music in Japan erschienen. Mehr zur Band unter www.animetalusa.jp.

Animetal USA – The Spaceship Yamato from Animetal USA on Vimeo.

ERENA ONO MIT KATZENOHREN

Wir sind beileibe keine Fans des japanischen J-Pops, da dieser sich meist mit niveaulosem Gepiepse (siehe Video) und banaler Sonduntermalung präsentiert, aber manche Clips sind dennoch nett anzuschauen. In diesem Video des Pop-Sternchens Erena Ono (ehemals Mitglied der Idol-Band AKB48) kommen zum Beispiel die interaktiven Katzenohren zum Einsatz, die wir bereits in einer früheren News vorgestellt hatten.

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BABYMETAL

In Japan sorgt zurzeit eine Idol-Band für Furore, die auf den Namen Babymetal hört. Wem die Bezeichnung „Idol-Band“ nicht bekannt ist, dem sei gesagt, dass sich hinter dem Begriff meist hübsche, junge Mädchen verbergen, die eigentlich gar nichts können, außer gut aussehen. Und die singen dann live, oder zumindest versuchen sie es, zu Musik, die vom Band abgespielt wird und werden dafür bewundert. In Japan gibt es Hunderte dieser Bands, dass allerdings eine Band ihre Posen zu harten Metal-Riffs darbietet, ist neu.

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Golden Bomber – WTF!?

Japanische Pop-Musik ist nicht minder schrecklich wie ihr deutsches Pendant, einen eindrucksvollen Beweis liefert das Video unten. Man weiß nicht, ob man lachen, weinen oder gleich aus dem Fenster springen soll. Überrascht hat uns allerdings, dass die Band Golden Bomber ihr im Juni erscheinendes Best Of-Album gleich in sechs verschiedenen Ländern und in sechs verschiedenen Cover-Varianten veröffentlicht, auf denen die Band jeweils via Landesflagge auf das betreffende Land hinweist. Und neben den USA, Frankreich, England, Korea und Taiwan gibt es doch tatsächlich auch einen deutschen Release, auf dem der Song aus dem Videoclip übrigens in deutscher Sprache enthalten sein wird. Darauf hat die Welt gewartet. [youtube_sc url=”https://www.youtube.com/watch?v=A51ZsEVVAZA”]

Miku Hatsune – Der virtuelle Popstar

Was hierzulande noch sehr futuristisch oder gar absurd erscheint, ist in Japan bereits Realität: Virtuelle Popstars. Die erste und bekannteste Vertreterin dieser Gattung ist Miku Hatsune, die ursprünglich als Gesangsstimme für einen Synthesizer entwickelt wurde. Später erhielt sie einen Körper, wurde Maskottchen, Werbe-Ikone, Manga- und Game-Charakter und schließlich Pop-Star. Und als solcher verkaufte sie im März die immerhin gut 3000 Zuschauer fassende Tokyo Dome City Hall aus. Miku wurde zu diesem Zweck auf eine transparente Leinwand projiziert, die die Illusion lieferte, dass die Sängerin tatsächlich auf der Bühne stehen würde. Ein imposantes Ereignis, dass die anwesenden Zuschauer vielleicht die nervige Piepsstimme vergessen ließ…[youtube_sc url=”https://www.youtube.com/watch?v=deC2uxu0XA4″]